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Der Name Schamane, bedeutet Heiler und geistiger Führer. Schamanen sind, ähnlich den Hexen, Mittler zwischen den Welten, die Kraft, Glück, Wissen und Gesundheit für sich und andere transportieren.
Schamanismus gab und gibt es in allen Teilen der Welt zu allen Zeiten, natürlich mit kulturellen und geographischen Unterschieden.
Eines ist jedoch allen gemeinsam: Sie sind Experten in der Anderswelt.
Nur er/sie hat Zugang zu dem alten Wissen.

Schamanen haben direkten Zugang zu den verschiedensten Wesenheiten, auch Devas, Götter, Göttinnen, Tierfreunde (Krafttiere), Schutzengel oder wie auch immer genannt, mit denen sie kommunizieren.

Wesen, mit denen sie in Verbindung stehen, können sie über Namen oder Lieder anschwingen und innerhalb von Ritualen in unsere Welt rufen (Diese Welt ist Wesen vorbehalten, die einen Körper haben).

Da sie sich an ihren eigenen Erfahrungen orientieren und diese für sie maßgebend sind, werden und wurden sie so wie Hexen, von Systemen verfolgt, die das Monopol spirituellen Wissens beanspruchen.
Die Geschichte ist voll von Gräueltaten und "Heiligen Kriegen" im Namen von ...

Krafttier oder Tiertotem ist eine Bezeichnung, die aus dem indianischen Kulturkreis kommt.

Es sind spezielle geistige Führer aus dem Tierreich, die jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Bei einer der ersten Reisen in die Untere Welt schaltet sich fast immer eine Tierseele ein, die mit uns befreundet sein möchte.

Das erste Treffen ist geprägt von dem Gefühl des Wiedererkennens, der überwältigenden Freude und Liebe.

Oft folgt die Verschmelzung und Verwandlung in der Anderswelt, bekannt durch viele Erzählungen und Märchen, in denen Menschen zu Tieren werden.

Erstkontakt, Freundschaft, Lebenskraft, Wesensverwandtschaft, Erfahrung

Dieses Tier ist unser persönlicher Begleiter - sowohl im alltäglichen Leben, als auch Führer in der Anderswelt.

Es kennt sich aus in den anderen Welten, deren Regeln und Gesetze wir lernen müssen, deren Gefahren wir - gerade als begeisterte Anfänger - gern ignorieren.

Tiere stehen uns Menschen von den ganzen Arten der Schöpfung am nächsten, sie sind unsere nächsten Verwandten, wie die Indianer sagten. (Tiere, Pflanzen, Steine)

Ihre Weltsicht ist der unseren relativ nahe, näher als die der Pflanzen oder die der Steine.

Deshalb ist die Verständigung mit ihnen einfacher als die mit Pflanzenwesen oder Steinwesen.

Das erste sinnvolle Thema, das in der schamanischen Reise behandelt werden sollte, ist das Krafttier. Das Krafttier besitzt in den verschiedenen schamanischen Kulturen sehr unterschiedlichen Stellenwert. Jeder Mensch besitzt ein oder mehrere Krafttiere. Das Krafttier ist eine Art Verbündeter, der dein Führer in der Geisterwelt ist. Es gibt viele Wege, das eigene Krafttier zu finden oder kennenzulernen. Ein möglicher ist die Reise. Das Thema wird für die erste Reise also lauten: "Ich will mein Krafttier finden.". Eine schamanische Reise sollte immer mit einem Thema verbunden sein! Die Geister sind eher zur Stelle, wenn eine präzise Intention mit der Reise verbunden wird. Später, mit fortschreitender Routine sind Freistilreisen ebenso interessant. Das Krafttier ist in der Regel darauf erpicht, Kontakt mit dir aufzunehmen. Ist es nicht anwesend, rufe es oder suche es.

 

Krafttiere geben sich als solche ganz leicht zu erkennen. Sie verhalten sich von der Norm sehr stark abweichend und sind zutraulich. Oft sprechen diese Tiere weniger, sondern zeigen Handlungen oder Mimik. In der ersten Reise lernst du dein Krafttier kennen und spielst eine Weile mit ihm. Später kannst du dich vom Krafttier an Orte in deiner Geisterwelt bringen lassen oder zu anderen Geistern, die dir in speziellen Fragen weiterhelfen wollen. Wie schon erwähnt, kannst du mehr als ein Krafttier besitzen. Dabei hat sich herauskristallisiert, daߟ bei mehreren Krafttieren jedes ein eigenes Spezialgebiet hat, für das es zuständig ist. Für Kraft könnte es beispielsweise ein Bär sein, für Voraussicht ein Adler, für Tapferkeit ein Wolf usw. Fabeltiere sind als Krafttier nicht sehr häufig, aber auch anzutreffen. Prähistorische oder ausgestorbene Tierarten gibt es ebenso. Dein Tier, das du in deiner ersten Zeit findest, muߟ nicht notwendigerweise dein einziges bleiben. Es gibt viele Menschen, deren Tiere von Zeit zu Zeit wechseln. Das eine Krafttier geht, um einem neuen Platz zu machen. Warum das so ist, darüber kann nur spekuliert werden. Eine Interpretation läuft darauf hinaus, das das jeweilige Tier der Lebenssituation des Schamanen entspricht.

Aufspüren und Hereinholen von Krafttieren

Schamanen glauben, dass jedes menschliche Wesen einen oder mehrere Hüter hat, die es beschätzen und stärken. Die Hüter eines Menschen werden Krafttiere genannt. Sie sprechen nicht mit ihrem Verstand, sondern mit ihrer Seele.

Die Aufgabe eines Krafttieres besteht darin, seinen Schützling gesund zu erhalten- körperlich, seelisch, geistig und spirituell, indem er Führung und Unterstützung liefert. Hier besitzt das Krafttier die Rolle, die die christliche Religion dem Schutzengel zuspricht. Im Grunde sind Krafttier und Schutzengel nicht mehr als 2 Begriffe für ein und das selbe- ein Schutz und Helfer von einer höheren spirituellen Kraft.

Im täglichen Leben kann jede Person ihr Krafttier anrufen, wenn er dessen Energie benötigt, in Gefahr oder krank ist. Die Beziehung des Einzelnen zu seinem Krafttiere oder seinen Krafttieren, wobei sich in den jeweiligen Lebensphasen immer ein Krafttier besonders hervortut, kann sehr unterschiedlicher Natur sein: Zum Teil ist da nichts als rückhaltlose Liebe und Vertrautheit oder die Frage, was will mir dieses Tier sagen, oder eine Mischung aus Verehrung und Respekt.

Krafttiere werden auch Spirits genannt und dies kommt dem Wirken der Krafttiere sehr nahe, da sie Geistwesen sind, die die Seele eines Menschen begleiten, schätzen, führen und heilen.

Ein Krafttier mag direkte Informationen über das beisteuern, was falsch ist, wie man eine Krankheit lindern kann oder welche Schritte der Klient in der alltäglichen Wirklichkeit unternehmen kann. Das/Die Krafttier/e bilden die innere Stimme, die reine Intuition und wir können mit Hilfe seines/ihrer Augen durch die Masken die wir aufgesetzt haben oder die uns das Leben spiegelt hindurchblicken und so zu unserem wahren Selbst vordringen.

Jedes, wirklich jedes Tier, auch das kleinste und unscheinbarste, kann für Sie zum Krafttier werden, zum geistigen Helfertier, zum Boten der Göttin! Das Helfertier verweist auf ein Thema. In welcher Weise es genau in Ihrem Leben aktuell ist und wie Sie seinen Hinweis umsetzen, liegt an Ihnen.

In einigen Indianischen Stämmen, galten Wassertiere als Heiler, Lufttiere hatten mit Führungsqualitäten zu tun und Erdtiere boten Schutz.

In den westlichen Disziplinen der Astrologie und des Tarot hat Wasser mit Gefühl und Emotion zu tun, Luft steht hier für den Geist und den Intellekt und Erde ist das Sinnbild für Materie und Form.

Nicht nur ein Löwe, ein Bären oder ein Adler kann als Krafttier fungieren, auch eine Biene, ein Maulwurf, ein Esel, eine Eule, eine Henne oder eine Maus kann Ihnen wichtige Informationen zukommen lassen und ist als Krafttier nicht weniger wert als ihre groߟen Artgenossen. Lassen Sie sich führen und leiten und hören Sie auf Ihre innere Stimme und folgen Sie dem ersten Impuls. Sie werden erstaunt seien, was Ihnen ihr Krafttier alles lehren kann. Machen Sie sich auf die Reise zu ihm und zu Ihnen!!

Trance, ist ein veränderter Bewusstseinszustand, der es Schamanen/Innen ermöglicht, ihren Körper zu verlassen und in die andere Welt oder Anderswelt zu reisen.

Exakt die gleiche Arbeitsmethode wird von Hexen verwendet.
Dieser Zustand ist begleitet von körperlich messbaren Phänomenen:
der Blutdruck sackt ab, der Puls erhöht sich. (Dies kommt sonst nur bei lebensbedrohlichen Krisen vor.)
Im EEG kommen langsame Wellen, Theta-Wellen vor, die "normalerweise" bei extremer Deaktivierung des Gehirns auftreten, aber im Trancezustand mit besonders intensiven "inneren" Erlebnissen korrelieren.
Der Gehalt an Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol im Blut verringert sich, gleichzeitig werden Beta-Endorphine (Glückshormone) ausgeschüttet.
(nach einer Untersuchung in der Psychiatrischen Klinik der Universität München)

Es gibt viele Möglichkeiten, in Trance zu gehen.
Viele Naturvölker benutzen dazu Pflanzenhelfer/Innen.
(Vorsicht: sie können Abhängigkeiten erzeugen, wenn sie missbraucht werden: Drogenmissbrauch)

Eine beliebte Methode, die auch bei uns angewandt wird,  ist die Trommel, die im gleichmäߟigen Takt geschlagen wird. (Monotoner Rythmus)

Als hilfreich haben sich bestimmte Körperhaltungen erwiesen (Felicitas Goodman hat diese erforscht).
Tanz ist eine weitere Möglichkeit in Trance zu kommen.



Grundsätzlich setzt jede schamanische Heilweise eine Initiation voraus.
Eine "Initiation" ist das grundsätzliche Einverständnis der Anderswelt damit, dass eine bestimmte Person heilen darf.
Die Initiation ist meist verbunden mit einer Vision und einer Todeserfahrung.
Die initiierte Person erfährt direkt von den Wesenheiten der Anderswelt, wie und was sie heilen darf.
Meist bieten Geistwesen ihre Freundschaft an und teilen mit, wie sie helfen können und wie sie gerufen werden können.
Tierwesen, Tierfreunde oder "Krafttiere", die viel Wissen über Heilungen haben, sind z.B. die Schlange (auch beim Äskulap-Stab vertreten) oder der Bär.
Die Verbindung mit der Kraft vor einer Sitzung mutet für Europäer oft seltsam an:
Es werden oft Kostüme getragen, fremdartig klingende Lieder gesungen, bestimmte Tanzschritte gemacht, die Trommel mit einem bestimmten Rhythmus geschlagen usw.

Jeder Heiler hat eine eigene Art des Heilens, die von der "Anderswelt" mitgeteilt wird.
Was bei einer Sitzung konkret passiert, erfährt der/die Schamane/In oft erst im Verlauf einer Sitzung von ihren Helfern aus der Anderswelt.

Trotzdem können bestimmte Aussagen gemacht werden.
Bei einer Antwort aus der Anders Welt, gibt es nur zwei Ursachen:
entweder es ist etwas zuviel, oder es ist etwas zuwenig.

Wenn etwas zuviel ist, entfernt der/die Schamane/In es mit Hilfe ihrer Verbündeten, wenn etwas zu wenig ist, holt sie es mit Hilfe ihrer Verbündeten.

Bezugspunkt aller Unternehmungen ist Mutter Erde und das Miteinander der Wesen, die auf ihr Leben. Schamanen/Innen unternehmen Reisen in andere Welten, um die Harmonie auf der Erde wiederherzustellen.
Er/sie trägt die Verantwortung für die körperliche und seelische Verfassung der Stammesmitglieder und auch deren Gemeinschaft.
Ihre Aufgaben sind vielfältig, sie sind Priester/Innen, Berater/Innen, Lehrer/Innen, Ąrzte/innen, Leiter/Innen von Ritualen (z.B. Schwitzhüttenrituale), Krieger/Innen (im alten Sinn, nicht Soldat/Innen!), Psychpompos- Arbeit je nach ihrer individuellen Persönlichkeit.

Er/sie hat die Fähigkeit über heilige Rituale (auch körperliche Toderfahrung) in Kontakt mit der Geisterwelt und mit der anderen, unsichtbaren Wirklichkeit zu kommen.

Die Botschaft der Schamanen aller Welt -nicht nur der indianischen- ist eine Aufforderung uns dem Gegenwärtigen, jedem Augenblick in und um uns zuzuwenden.
Die Entscheidung liegt in uns.

Eine traditionelle Aufgabe von Schamanen/Innen ist die Seelenrückholung. Aufgaben und Praktiken ähneln bei asiatischen, afrikanischen und indianischen Medizinmenschen und sind stark mit dem Praktiken des Hexenglaubens verbunden.